Das Sturmtief „Xynthia“ sorgte Sonntag für 80 Polizeieinsätze im Hochsauerlandkreis, darunter zwei Verkehrsunfälle mit Sachschäden. Im gesamten Kreisgebiet mussten insgesamt 34 Bundes-, Land-, Kreis- und Gemeindestraßen gesperrt werden. Einige dieser Sperrungen dauern derzeit noch an. Es kam jedoch zu keinen herausragenden Sachschäden.
Die DLRG und die Feuerwehr aus Eslohe haben jetzt die anhaltende Kälte genutzt um am zugefrorenen Einbergsee den Ernstfall zu proben. Als besondere Herausforderung erwies sich die enorme Schneehöhe auf den Zufahrtswegen zum See. Ziel der Übung war es verschiedene Rettungstechniken für in Eis eingebrochene Personen zu üben und weiter zu verbessern. Hierfür sägte die Feuerwehr zunächst ein Loch in die Eisdecke des Sees, welches dann die Einbruchstelle war. Die Personenrettung wurde mit einem speziellen Rettungsbrett der DLRG trainiert. Hier galt es, sich auf dem Eis und Schnee fortzubewegen und anschließend das Unfallopfer, sicher an Land zu bringen. Es wurden dort verschiedene Möglichkeiten der Bergung ausprobiert. Zu schaffen machte den Rettern der Abtransport der Unfallopfer. Nur mit Geländefähigen Fahrzeugen war dies zu gewährleisten.
Die DLRG Kameraden aus Minden nutzten die Berglandschaft am Einbergsee, um einen Verunfallten die Böschung herunter und anschließend wieder bergauf zu transportieren. Das Ganze bei 30cm Schnee.
An der Übung waren an die 30 Einsatzkräfte der FW Wenholthausen, Ortsgruppe Eslohe, Kameraden der OG Minden, sowie DLRG-Einsatztaucher mit Leinenführern aus dem Hochsauerland beteiligt. Beim anschließenden Abschlussgespräch wurden die gute Zusammenarbeit und auch das gemeinsame Üben positiv dargestellt.
Die DLRG weist ausdrücklich auf die Gefahren hin, die vom Betreten von zugefrorenen Seen ausgehen. Die Tragfähigkeit der Eisdecke wird durch Strömungen unter Wasser und durch sich verändernde Wasserstände stark beeinträchtigt. Das gilt insbesondere wenn in den kommenden Wochen die Temperaturen wieder steigen.
Hier noch einige Fotos
Arnsberg. Mehr noch als durch seine Aufsehen erregenden Werke fesselte Gabriele D`Annunzio durch seinen exzentrischen Lebensstil die öffentliche Aufmerksamkeit. Seine zahlreichen Liebesaffären, wie etwa mit der legendären Schauspielerin Eleonora Duse, haben daran nur bedingten Anteil. Seine Begeisterung für das Fliegen und seine militärischen Eskapaden im und nach dem ersten Weltkrieg prägten das Bild des waghalsigen Draufgängers. Seine Nähe zum Faschismus lässt ihn heute als politischen Toren erscheinen. Der Ausbau seiner Villa am Gardasee zu einem spleenigen Nationaldenkmal zeugt von Größenwahn. Das klare Bewusstsein seiner Öffentlichkeitswirksamkeit lässt in ihm ein Vorbild für Dalí erahnen. D`Annunzio ist zweifellos eine der großen, selbst inszenierten Kunstfiguren des 20. Jahrhunderts. So widersprüchlich und exzentrisch sein Leben erscheint, so erklärt sich doch vieles aus seinem schriftstellerischen Werk. Die erotomanische Todessehnsucht D`Annunzios, ein typischer Ausdruck des Fin de siècle, mündet in einen militanten Aktionismus, der die dekadente Erstarrung um jeden Preis zu durchbrechen versucht. Zurück bleibt ein Verbitterter, politisch an den Rand Gedrängter, dem nur noch die Kultivierung seines Snobismus Ablenkung bot. Ein Leben zwischen Duse und Duce. Leitung: Prof. Dr. Walther K. Lang Mittwoch,03.03.2010, 20:00 - 21:30 Uhr 4,00 €, Tageskasse: 5,00 € Arnsberg, Präparandie, Sauerstr. 1
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Arnsberg. Der Stadt Arnsberg liegen die Konzepte zum Hochwasserschutz für weitere Bäche im Stadtgebiet vor. Die Konzepte wurden bereits in den Bezirksausschüssen vorgestellt und sollen nun den Anliegern erläutert werden. Hintergrund waren die Starkregenereignisse im August 2007. Damals war es auch am Hainbach, Herbeckebach und der Gesmecke zu Überschwemmungen gekommen. Sie hatten das übliche Ausmaß weit überschritten und hohe Schäden verursacht. An den damals am stärksten betroffenen Bächen in Bruchhausen, Niedereimer und Oeventrop sind seitens der Stadt Arnsberg die erstellten Konzepte und Planungen in der Zwischenzeit weitgehend umgesetzt worden. Aber es besteht noch Handlungsbedarf an weiteren Bächen. Die Maßnahmen für die Bäche in Bruchhausen, Niedereimer und Oeventrop hatten sehr viel Planungs- und Finanzkapazität gebunden. Aber die Erkenntnisse aus diesen Prozessen sollten auf weitere Bäche übertragen werden.
Aus diesem Grund hat die Stadt Arnsberg weitere Konzepte für den Hainbach in Uentrop, die Gesmecke in Müschede, den Braukbach in Holzen und den Herbeckebach in Neheim in Auftrag gegeben. Die Konzepte zeigen die Schwachstellen auf und an welchen Stellen verschiedene Maßnahmen erforderlich sind, um das Schutzziel für ein Hochwasserereignis zu erreichen. Die Umsetzung ist dann aber, aufgrund der Finanzlage der Stadt, von den zur Verfügung stehenden Mitteln und der Zustimmung der Bezirksregierung abhängig.
Die Informationsveranstaltungen für die Anlieger werden durch das Umweltbüro und das Büro Dr. Röttcher Kassel durchgeführt:
- Montag, den 08.03.2010 um 19.00 Uhr in die Schützenhalle Uentrop
- Dienstag, den 09.03.2010 um 19.00 Uhr im Feuerwehrgerätehaus Müschede, Hubertusstrasse 8
- Dienstag, den 16.03.2010 um 19.00 Uhr im Kaiserhaus (Besprechungsraum 1. Stock) Möhnestrasse 55, Neheim.
Arnsberg. Die VHS der Stadt Arnsberg lädt Sie zu einem Seminar, Briefumschläge kalligraphisch gestalten, am Freitag 5.3.10, 15.00 Uhr in die VHS Neheim, Möhnepark, Werler Str. ein In diesem Kurs soll vermittelt werden, wie man Briefumschläge interessant und künstlerisch gestaltet, z. B. im Zusammenhang mit der Jahreszeit, dem Anlass (z. B. Geburtstag), dem Adressaten, dem Absender usw. Verschiedene Techniken werden vorgestellt: Stempeln, Drucken, Prägen, Wischen, Kleben... Dazu werden alte Schriften an die Hand gegeben, deren Eigenheiten vorgestellt werden. Die Umschläge werden selbst gefaltet, wer möchte, kann eigenes Papier mitbringen. Telefonische Anmeldung für das Seminar, welches Susanne Ulmke leitet, unter 02932/972814.
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