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Polizeiberichte

Wohnungseinbrüche in Voßwinkel und Bergheim
Im Laufe des Dienstages brachen bislang unbekannte Täter in zwei Wohnhäuser auf der Alscherstraße in Voßwinkel und der Straße "Landwehr" in Bergheim ein. Sie brachen eine Balkontür und eine Terrassentür auf und gelangten so jeweils ins Innere. Sie durchsuchten in beiden Fällen das gesamte Haus nach Wertgegenständen. Nach ersten Erkenntnissen gingen sie in einem Fall leer aus, im anderen erbeuteten sie Schmuck. Hinweise bitte an die Polizei in Hüsten, Tel. 02932-90200. 

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DSD muss Pflicht erfüllen - Bürgermeister Vogel: Keine Bedürftigkeitsprüfung für Gelbe Säcke

Arnsberg. Bürgermeister Hans-Josef Vogel hat die Stadtbüros gebeten, Gelbe Säcke ohne Einschränkung an die Bürgerinnen und Bürger zu verteilen. Vogel: "Wir machen doch keine Bedürftigkeitsprüfung für Gelbe Säcke." Gleichzeitig bittet er die Bürgerschaft, die Gelben Säcke nur für den vorgesehenen Zweck zu verwenden. Vogel stellt klar: Wenn das vom DSD (Duales System Deutschland) beauftragte Unternehmen nicht ausreichend Gelbe Säcke zur Verfügung stelle, werde die Stadt Arnsberg die freiwillige Vereinbarung kündigen und die Verteilung der Säcke nicht mehr für die Firma übernehmen. Das Unternehmen oder ein anderes von DSD beauftragtes Unternehmen müsse dann selbst die Verteilung privatrechtlich sicherstellen, wie dies in den Nachbarstädten der Fall sei. 
Hans-Josef Vogel weiter: "Wir können das Verhalten des DSD-Unternehmens nicht mehr akzeptieren." Die Säcke kosteten faktisch nichts angesichts dessen, was die Firma mit den Säcken verdiene.
Es sei auch die Unwahrheit, dass in Arnsberg die Zweckentfremdung der Gelben Säcke größer sei als anderswo. Wie schon ein Blick ins Internet zeige, gehe es wahrscheinlich eher darum, Bürger und Stadt unter Druck zu setzen, Gelbe Säcke zu rationieren. Vogel dazu: "Das werden wir nicht tun. DSD muss seine Leistungen erbringen."
Vogel weiter: Es sei auch ein Rückfall in vorrechtsstaatliche  Zeiten, alle durch weniger Gelbe Säcke zu bestrafen, wenn einzelne die Gelben Säcke für andere Zwecke verwendeten.
Im Übrigen habe DSD schon die Leistung abkassiert. Bei jeder Shampoo-Flasche, die wir zum Beispiel als Verbraucher kaufen, haben wir die entsprechende Leistung der Gelben Säcke bereits bezahlt. Die Kalkulation lasse es mit Sicherheit zu, den Arnsbergern ausreichend Gelbe Säcke zur Verfügung zu stellen.
 

Immer wieder Ärger mit den Gelben Säcken

Arnsberg. Bei der Stadt Arnsberg gehen immer wieder Beschwerden über die Verteilung, Abholung und die schlechte Qualität der Gelben Säcke ein. Die meisten Bürgerinnen und Bürger gehen davon aus, dass für die Verteilung der Gelben Säcke und die Entsorgung des Inhalts der Gelben Säcke die Stadt Arnsberg zuständig sei und sie die Firma "Remondis" damit beauftragt habe. Außerdem meinen viele, dass das Gelbe-Sack-System über die Müllgebühren der Stadt finanziert werde.
Die Stadt Arnsberg weist darauf hin, dass sie nicht für die Gelben Säcke zuständig ist. Sie ist weder der Entsorger noch der Auftraggeber von "Remondis". Auftraggeber sind die Dualen Systeme. Diese Systeme bezahlen alle Bürger beim Kauf von Waren bereits mit. Von diesen Einnahmen werden die Einsammlung und das Recycling finanziert. Alle drei Jahre werden von den Dualen Systemen die Sammlung und die Verwertung der Grüne-Punkt-Produkte in Gelben Säcken bzw. Gelbe Tonnen neu beauftragt. Seit fünf Jahren ist in der Stadt Arnsberg die Firma "Remondis" dafür zuständig, Gelbe Säcke zu verteilen und einzusammeln. 
Um einen guten Service für die Bürger zu bieten, haben die Stadtbüros der Stadt Arnsberg die Verteilung für die Firma "Remondis" übernommen. Guten Service können die Stadtbüros allerdings nur leisten, wenn sie ausreichend Gelbe Säcke von der Firma "Remondis" erhalten. Das ist nun seit geraumer Zeit nicht der Fall. Ergebnis: Beschwerden müssen zusätzlich von den Stadtbüros bearbeitet werden, Mitarbeiter müssen zusätzlich Erklärungen und Hinweise geben. Auch die Bürgergespräche und Beratungen in den Stadtbüros werden gestört.
 

Erweiterung und Tieferlegung des Steinbruchs Calcit bei Holzen

Holzen. Die Firma Calcit Edelsplitt Produktions GmbH & Co. KG hat die Erweiterung und Tieferlegung ihres Steinbruchs im Stadtbezirk Holzen beantragt. Konkret soll die Erweiterung nach Nordosten und eine Vertiefung der untersten Abbausohle um 40 m erfolgen. In der Zeit von Mittwoch, 1. Februar, bis einschließlich Mittwoch, 29. Februar, liegen die entsprechenden Antragsunterlagen wie beispielsweise die Umweltverträglichkeitsstudie und das hydro-geologische Gutachten im Rathaus, Fachdienst Umwelt, Zimmer 520, zur Einsicht aus. Einwendungen gegen das Vorhaben können schriftlich oder zur Niederschrift beim Hochsauerlandkreis als Genehmigungsbehörde oder bei der Stadt Arnsberg bis Mittwoch, 14. März 2012, vorgebracht werden.
 

Reisen für Senioren - Fahrt zum Landwirtschaftszentrum Haus Düsse, Bad Sassendorf

Arnsberg. Die Engagementförderung der Stadt Arnsberg bietet gemeinsam mit Sybille Klein Halbtages- sowie Tagesfahrten für Senioren an. Der Termin für die nächste Fahrt ist Mittwoch, 15. Februar.
 
Dann führt es die Teilnehmer der Tagesreise nach Bad Sassendorf zum Landwirtschaftszentrum Haus Düsse. Das Landwirtschaftszentrum ist Teil der Landwirtschaftskammer NRW. 
Hier besteht die Möglichkeit eine kostenlose Führung durch die Ställe zu bekommen und Informationen über die Einrichtung zu erhalten. Außerdem kann eine Biogasanlage besichtigt werden. Die Führung dauert ca. 1,5 Stunden und ist nur eingeschränkt für gehbehinderte Teilnehmer geeignet.
 
Im Anschluss kann dort noch Kaffee getrunken werden. Ein Stück Kuchen und zwei Tassen Kaffee werden für 4,00 € angeboten.
 
Die Abfahrtszeiten sind: 12.30 Uhr am Betriebshof des Reisedienstes Hartmann in Obereimer. Hier besteht die Möglichkeit zum Parken des PKWs. Um 13 Uhr Abfahrt ab dem Sauerland-Theater Arnsberg, Feauxweg,  und um 13.30 Uhr ab dem Busbahnhof Neheim. Die Rückkehr wird gegen 17 Uhr am Busbahnhof, gegen 17.30 Uhr am Sauerland-Theater und gegen 18 Uhr am Betriebshof des Reisedienstes Hartmann erwartet.
 
Interessierte Senioren erhalten weitere Auskünfte bei der Geschäftsstelle Engagementförderung Arnsberg, Telefon 02932 201-1402, E-Mail Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. . Anmel-dungen  können an dieser Stelle ebenfalls entgegen genommen werden.
 

Langjähriger Vorsitzender der Türkisch-Islamischen Gemeinde gestorben

Arnsberg. Der langjährige Vorsitzende der Türkisch-Islamischen Gemeinde zu Arnsberg, Herr Ahmet Ersöz, ist im Alter von 55 Jahren gestorben. Herr Ersöz hatte sich in besonderer Weise in der Integrationsarbeit der Stadt Arnsberg und dem Ausländerbeirat über Jahre lang engagiert. 
 
Bürgermeister Hans-Josef Vogel würdigte Ahmet Ersöz als "Wegbereiter der neuen erfolgreichen Zusammenarbeit zwischen der türkisch-islamischen Gemeinde und der Stadt Arnsberg". Vogel weiter: "Ahmet Ersöz hat auch mir immer wieder gute Ratschläge gegeben. Gemeinsam mit den  Kulturvereinen in Arnsberg, die ausländische Wurzeln haben, haben wir eine Menge erreicht". Dazu zähle auch der christlich-islamische Dialog, den der Verstorbene entscheidend mit auf den Weg gebracht habe. Vogel weiter: "Ahmet Ersöz stand für Offenheit, Zusammenarbeit und bürgerschaftliches Engagement. Wir haben mit ihm einen aktiven Bürger verloren, der sich um unsere Stadt verdient gemacht hat".
 

KIQ-Beratungsnetzwerk startet mit Eigentümerbefragung

Hüsten. Hüsten - ein Stadtteil im Aufbruch. Unter diesem Leitbild haben sich der Verein Haus & Grund Neheim-Hüsten und die Stadt Arnsberg gemeinsam erfolgreich um die Aufnahme in das Forschungsvorhaben "KIQ - Kooperation im Quartier mit privaten Eigentümern zur Wertsicherung ihrer Immobilien" des Bundes beworben.
Zur Aufwertung innerstädtischer Wohnquartiere und zur Wertsicherung von Bestandsimmobilien ist die Einbindung der Potentiale privater Immobilieneigentümer erforderlich. In den nächsten drei Jahren sollen am Beispiel Hüsten-Mitte Maßnahmen zur Aktivierung, Förderung und Unterstützung dieser Potentiale entwickelt werden. Weiterhin sollen Möglichkeiten einer engeren Kooperation zwischen örtlichen Akteuren des Wohnungsmarktes, Eigentümern und Stadt erprobt werden. Die Ergebnisse sollen auf andere innerstädtische Quartiere in Arnsberg übertragbar sein.
Derzeit wird ein Beratungsnetzwerk aufgebaut, dessen Mitglieder den Eigentümern bei immobilienwirtschaftlichen, finanziellen, bautechnischen, gestalterischen oder ähnlichen Fragen zur Seite stehen sollen. Bevor  im Sommer mit einer Auftaktveranstaltung dieses Netzwerk vorgestellt und der "Startschuss" im Quartier für das Projekt vor Ort gegeben wird, soll zunächst die örtliche Situation erfasst werden. Deshalb werden alle Eigentümer von Immobilien, die im Bereich zwischen Marktstraße im Norden, Thankgrimweg im Süden und Alt-Hüsten im Osten liegen, in den nächsten Tagen mit der Post einen Fragebogen erhalten. Dabei werden Fragen zum Gebäude und zur Bewirtschaftungssituation gestellt, welcher Beratungs- und Dienstleistungsbedarf besteht und wie groß die Mitwirkungsbereitschaft im Rahmen des jetzt startenden Projektes ist.
Die Teilnahme an der Befragung ist freiwillig. Der Verein Haus & Grund Neheim-Hüsten und die Stadt Arnsberg freuen sich aber, wenn das Projekt eine breite Unterstützung erhält und möglichst viele, vollständig ausgefüllte Fragebögen zurückgesandt werden.
In Ergänzung zu dieser Befragung sollen weitere vertiefende persönliche Gespräche mit Eigentümern durchgeführt werden. Wer Interesse an einem solchen Interview hat, kann dies über die übersandten Unterlagen rückmelden.
Weiterhin wird bereits jetzt auf eine Bestandserhebung im Quartier zum Zustand des öffentlichen Raumes und der Gebäude (Fassaden, Fenster, evtl. Bauschäden) hingewiesen. Die Begutachtung der Gebäude erfolgt von der Straßenseite. Ein Betreten der Häuser ist nicht nötig. Die Personen, die mit der Begutachtung betraut sind, können sich durch Ausweise der Stadt Arnsberg ausweisen.
Weitere Auskünfte erteilen der Vorsitzende von Haus & Grund Neheim-Hüsten, Gerd Schulte, Telefon 02932 21 329, oder die Stadt Arnsberg, Bettina Dräger-Möller Telefon 02932 201-1409, E-Mail Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. .
 

Härtefonds "Alle Kinder essen mit"

Mit dem Beginn des Schuljahres 2011/2012 hat das Land NRW einen neuen Landesfonds -Alle Kinder essen mit- für die gemeinschaftliche Mittagsverpflegung an Schulen und Kindergärten aufgelegt. Ziel des Landesfonds ist, dass auch alle Kinder einkommensschwacher Familien die Chance erhalten am gemeinschaftlichen Mittagessen der Schulen und Kindergärten teilzunehmen. 
Leistungen aus dem Landesfonds –Alle Kinder essen mit- können alle diejenigen beantragen, deren Mittagsverpflegung nicht bereits über das Bildungs- und Teilhabepaket gesichert ist. Dies sind insbesondere Asylbewerber und Familien, die aufgrund von Überschuldung nur noch Einkommen auf Niveau von Grundsicherungsempfängern zur Verfügung haben. 
Sobald ein Anspruch besteht, kann ein Zuschuss zum gemeinschaftlichen Mittagessen in der Schule / Kindergarten gewährt werden. Die Eltern müssen sich dann lediglich noch mit einem Eigenanteil von 1 € pro Mahlzeit beteiligen. 
Aktuell können die Anträge für das 2. Schulhalbjahr (Zeitraum Feb. bis Juli 2012) beim Amt für Grundsicherung / Jobcenter der Stadt Arnsberg gestellt werden. Um die Ansprüche für das 2. Schulhalbjahr sichern zu können, müssen die Anträge bis spätestens 15.03.2012 beim Jobcen-ter vorliegen. 
Anträge erhalten Sie direkt beim Jobcenter der Stadt Arnsberg, Rathausplatz 1, 59759 Arns-berg und über die Internetseite der Stadt Arnsberg unter: http://www.arnsberg.de/job-center/landesfonds-nrw.php
 

Stadtwerke Arnsberg versenden Wasserrechnungen

Arnsberg. Die Stadtwerke Arnsberg versenden in den nächsten Tagen insgesamt rund 38.000 Rechnungen für Trinkwasser und Bescheide über die Abwassergebühren 2011 mit den Abschlägen für 2012.
Im Rahmen des vorbeugenden Gesundheitsschutzes haben die Stadtwerke Arnsberg und der Wasserbeschaffungsverband Arnsberg mehr als 9 Millionen Euro in Spitzentechnologie für eine sichere Wasseraufbereitung in die Wassergewinnungsanlagen Möhnebogen und Langel investiert.
Kernstück der neuen Technologie ist eine moderne Ultrafiltrationsanlage, die stündlich bis zu 600 m³ bestes Trinkwasser produziert.
Interessierten Kunden bieten die Stadtwerke Arnsberg, nach Voranmeldung über die Kunden-Servicenummer 02932 201-3000, eine Besichtigung der Wassergewinnungsanlagen Möhnebogen und Langel an.
 

Tatsch Daun haben den Beat! Oldie-Cover-Rock in der KulturSchmiede

Arnsberg. Coverbands gibt es wie Sand am Meer… aber keine wie Tatsch Daun! Das dachte sich auch KulturSchmiede-Wirt Dietmar Wosberg und ergriff die Gelegenheit beim Schopfe, Tatsch Daun am Samstag, 4. Februar, in die Altstadt zu holen. Beginn des Konzerts ist um 20 Uhr, Einlass ab 19 Uhr.
Im Jahr 1978 als reine Beat-Formation gegründet, deckt die Band mit ihrem Programm ein unvergleichlich breites musikalisches Spektrum ab. Die großen Hits der unvergesslichen Beat- und Rock-Ära von "She Loves You" (Beatles) bis zu "Brothers In Arms" (Dire Straits) sind das Erfolgsrezept der Band.
Dem Fieber jener Tage können sich auch viele junge Musikfreunde von heute nicht mehr entziehen, Oldiemusik ist "in" - und keine Frage des Alters. Nach der Devise "…and the beat goes on" zieht die Band ihre große Fangemeinde immer wieder aufs Neue in den Bann, und zwar quer durch Deutschland!
Mit mehr als einem Dutzend Vintage-Gitarren auf der Bühne rückt Tatsch Daun dem damaligen Studiosound zu Leibe und kommt ihm verdammt nahe. "Hey Boys, you've got the original Sound", rief Casey Jones (legendärer Interpret des Songs "Don't Ha Ha") begeistert nach einem gemeinsamen Livekonzert mit Tatsch Daun - das wohl schönste Kompliment für eine Oldieband!
Zeugnis von einer erfolgreiche Bandkarriere geben Live-Gigs u.a. mit Casey Jones, Beatles Revival Band, Herman's Hermits, The Lords,  Spencer Davis, The Tremeloes und vielen anderen.
Eintrittskarten für einen Rock-Abend, an dem fünf gestandene Musiker wirklich alles auf"beaten", sind im Vorverkauf zu 8 € in den Arnsberger Stadtbüros sowie unter der Rufnummer 02931 893-1143 erhältlich. Restkarten zu 10 € an der Abendkasse.
 
 
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